Frühlingsfahrt 2022 des SPD-OV Fr.-Cr. nach Wiesbaden

Veröffentlicht am 17.05.2022 in Ortsverein

Die größte Kuckucksuhr der Welt, in Wiesbaden! Man glaubt es kaum.

Zu seiner diesjährigen Frühlingsfahrt hatte der SPD-Ortsverein seine Mitglieder und Freunde für Samstag, den 14. Mai 2022 eingeladen. Abfahrt war um 9.00 Uhr an der Volksbank. Die Teilnehmer freuten sich, dass nach 2-jähriger Pause endlich mal wieder eine Fahrt durchgeführt werden konnte.

 

 

In diesem Jahr wurde die Hessische Landeshauptstadt Wiesbaden besucht.

 

Wiesbaden vom Neroberg aus fotografiert (Foto: Steffen Heil)

 

Im Taunus, nördlich der Stadt am Jagdschloss Platte hatten wir einen Grillplatz reserviert. In dieser grünen Umgebung hatte der Tag mit einem ordentlichen Crumbacher Frühstück begonnen. Mann und Frau ließen sich Worscht, Käse und Weck bei Kaffee, Kuchen und Wein gut schmecken.

 

Bei strahlendem Sonnenschein wurde gut gegessen und getrunken und vor allem viel geredet!

 

Danach stand eine geführte Stadtrundfahrt auf unserem Programm. Hier erfuhren wir sehr viel Interessantes über unsere Landeshauptstadt, eines der ältesten Kurbäder Europas, mit ihren früher 26 Thermal- und Mineralquellen. Schon den Römern waren die heißen Quellen der Stadt bekannt. Heute sind lediglich 5 Heilquellen noch in Betrieb.

 

In der zweitgrößten Stadt Hessens wohnen z. Zt. rund 280.000 Menschen.

Die Einwohnerentwicklung von Wiesbaden hat sich im 19. Jahrhundert durch die Erhebung zur herzoglich-nassauischen Residenzstadt etwa alle 20 Jahre verdoppelt. Von 1800 bis 1905 wuchs die Bevölkerung von ca. 2200 Einwohnern auf 100.900 Einwohner.

 

Die Mehrzahl der Gebäude der Innenstadt ist in einer Zeitspanne von nur etwa 60 Jahren entstanden (ungefähr zwischen 1850 und dem Beginn des 1. Weltkrieges 1914).

 

Wiesbaden zog in dieser Zeit neben dem kaiserlichen Hofstaat zahlreiche einkommensstarke Gäste an, die ihrem Wunsch nach Repräsentation in der Stadt Rechnung trugen. Dies zeigen heute noch die ca. 900 eindrucksvollen Villen, die über die gesamte Stadt verteilt sind.

 

Ein Abstecher zur russischen (griechischen) Kirche auf dem Neroberg wurde von allen Reiseteilnehmern begrüßt. Leider konnte man in der Kapelle keine Bilder machen, trotzdem war es ein sehr beeindruckendes Erlebnis.