Stellungnahme zum Odenwälder Friedensmarsch und zum dazu veröffentlichten Artikel des Odenwälder Echos

Veröffentlicht am 22.04.2014 in Jusos

Auch beim Odenwälder Ostermarsch 2014 waren SPD und Jusos wieder mit dabei. Bild: Roger Nisch

Die Odenwälder Jungsozialisten in der SPD (Jusos) halten einige Aussagen des Artikels im  Echo schlicht für falsch, zudem kritisieren sie weite Teile der Aussagen, die auf der Abschlusskundgebung in Michelstadt getroffen wurden.

Der vom Odenwälder Echo veröffentlichte Artikel "Odenwälder Friedensmarsch: Das andere Bild von der Ukraine- Krise" zum Odenwälder Friedensmarsch, hat uns Jusos Odenwald doch sehr verwundert.
Aus diesem geht hervor, dass sich die Jungsozialisten nicht mehr sichtbar und aktiv am Marsch beteiligt hätten.
Diese Aussage ist schlicht und ergreifend falsch.
Wir Jungsozialisten waren mit 7 aktiven Mitgliedern am Marsch beteiligt, hielten zwei Juso- Fahnen und eine SPD Fahne in der Hand, zudem hatten wir sogar einen Stand auf dem Kundgebungsplatz in Michelstadt aufgebaut.

Auch der SPD Bundestagsabgeordnete Jens Zimmermann war anwesend.
Die beiden jungen Männer, die auf dem Bild zum Artikel im Echo links und rechts das Banner "Gib Nazis keine Chance" tragen, sind beide Jusos, links Florian Butz, rechts Joshua Seger.
Entsprechend können wir die Aussage in diesem Artikel nicht nachvollziehen und bitten um Richtigstellung.
Warum es zu einer solchen Darstellung im Odenwälder Echo gekommen ist, bleibt uns schleierhaft.
Klar ist, einige Teilnehmer des Marsches, waren nicht begeistert davon, dass die Jusos ein anderes Bild von der Ukraine- Krise haben als die meisten der Teilnehmer.
Wir halten den Einmarsch Russlands auf die Krim für Völkerrechtswidrig, wir halten das Referendum auf der Krim für nicht aussagekräftig, es wurde unter militärischer Aufsicht russischer Truppen durchgeführt, die Wahlurnen waren durchsichtig und die Wahlzettel in großen Teilen nicht gefaltet. Jeder konnte also sehen wie man abstimmt.
Damit sind die Grundsätze eine Freihen und Geheimen Wahl missachtet worden.
Dies unterschlug Christopher Kloß, der Hauptredner der Veranstaltung.
Mit dieser Ansicht auf die Krim Krise, sind wir als Jusos bei antidemokratischen Parteien wie der DKP offensichtlich nicht gut angekommen, doch diese klatschten auch begeistert einem ehemaligen Pfarrer zu, der die Abschaffung der EU als ernsthafte Alternative betrachtet und westlichen Medien generell eine Propagandapolitik unterstellt, weil sie die illegalen Aktionen Russlands kritisch beleuchten.
Zur Erinnerung, die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt, welches der europäische Kontinent jemals gesehen hat und sichert uns nun seit über 60 Jahren Frieden.
Deshalb haben wir haben auch offen unseres Erachtens völlig falschen Aussagen von Herrn Kloß widersprochen.
Als Jusos stehen wir hinter dem Gedanken und den Zielen des Friedensmarschs.
Wir wollen eine Schule ohne Bundeswehr, wir wollen atomare Abrüstung und ein Verbot von Rüstungsexporten in undemokratische Länder die Menschenrechte mit Füßen treten.
Grundsätze der Jungsozialisten sind der Kampf für Frieden und Freiheit und zu diesen stehen wir, gerade dann, wenn auf einem Friedensmarsch der Einmarsch in ein souveränes demokratisches Land verteidigt wird und demokratische Grundsätze in Frage gestellt werden.
Entsprechend zitieren wir abschließend den Flyer zum diesjährigen Odenwälder Friedensmarsch: "Kein Land auf der Welt hat das Recht, sich Teile eines anderen Landes anzueignen, wer dies dennoch tut handelt gegen das Völkerrecht."

Joshua Seger
(Vorsitzender der Jusos Odenwald)

 

Homepage SPD Odenwald

Kalenderblock-Block-Heute

Alle Termine öffnen.

23.10.2018, 12:30 Uhr - 13:30 Uhr Mittagsstammtisch mit Thorsten Schäfer-Gümbel und Nancy Faeser

Alle Termine

Suchen

Downloads

110 Jahre SPD

Blinklicht 2016

Blinklicht 2017

Blinklicht 2018

Fraktion

Presse

RKB 2018

Aktuelle-Artikel

Besucher

Besucher:540884
Heute:19
Online:1

Infos und News

18.10.2018 18:53 Weiterer Schritt in die moderne Arbeitswelt: Gesetz zur Brückenteilzeit verabschiedet
Lange lag das Vorhaben auf Eis. Nun hat die Koalition das erste große Gesetzgebungsverfahren mit einem ihrer zentralen Anliegen für mehr Zeitsouveränität durch die Brückenteilzeit erfolgreich durchgesetzt. Ab 1.1.2019 gibt dieses Gesetz vielen Beschäftigten die Möglichkeit, in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren in Teilzeit zu gehen und zwar ganz ohne Begründung. Das Rückkehrrecht

17.10.2018 18:51 Katarina Barley und Udo Bullmann werden zusammen die Führung des Europawahlkampfs der SPD übernehmen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament, Udo Bullmann: Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam in einer starken Doppelspitze mit Katarina Barley in Richtung Europawahl starten! Andrea Nahles und ich waren uns frühzeitig einig, dass wir die deutsche Justizministerin als Spitzenkandidatin gewinnen wollen. Das wird eine klasse Zusammenarbeit! Ich freue mich auf die

16.10.2018 20:24 Bundesregierung geht gegen Umsatzsteuerbetrug vor
Mit dem Gesetzentwurf zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet geht die Bundesregierung stärker gegen Umsatzsteuerbetrug vor. Außerdem wird eine steuerliche Förderung der E-Mobilität eingeführt. „In der heutigen Anhörung zum Gesetzentwurf zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet stand die Haftung der Plattformbetreiber für nicht bezahlte Umsatzsteuer und die

16.10.2018 20:23 Beim Brexit ist noch immer eine Lösung möglich!
Die Verhandfungen zwischen der EU und Großbritannien zum Brexit stehen auf der Kippe. SPD-Fraktionsvize Post appelliert an die Vernunft aller Beteiligten – die Lage sei ernst. „In den Brexit-Verhandlungen kommt es jetzt auf Vernunft und einen kühlen Kopf auf allen Seiten des Verhandlungstisches an. Alle müssen sich des Ernstes der Lage bewusst sein. Es geht in den Verhandlungen

15.10.2018 06:20 SPD-Chefin Nahles zur Landtagswahl in Bayern
„Eine bittere Niederlage“ Über 10 Prozent Verluste muss die SPD in Bayern hinnehmen. Ähnlich viel verliert die CSU. Klarer Wahlgewinner sind die Grünen, die rund 10 Prozent zulegen konnten und mit 18,5 Prozent nun zweitstärkste Kraft in Bayern sind. Auch die AfD gewinnt stark hinzu und kommt auf rund 11 Prozent. Von einem „schlechten Ergebnis“

Ein Service von info.websozis.de