Ungleicher Lohn trotz gleicher Arbeit: SPD fordert Umdenken

Veröffentlicht am 11.03.2010 in Allgemein

Michelstadt – Anlässlich des 99. Internationalen Frauentag am vergangenen Montag (10.3.), beschlossen die Männer und Frauen im SPD-Vorstand der Odenwälder SPD eine Resolution zur Gleichstellung von Mann und Frau. „Immer noch liegt der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern bei etwa 23 Prozent. Das ist beschämend und inakzeptabel“, begründet die Vorsitzende der SPD-Frauen Martina Köllner den Anlass.

In den Chefetagen der 200 größten deutschen Unternehmen liege der Frauenanteil derzeit bei 2,5 Prozent. Auf zehn Prozent weibliche Mitglieder kämen deutsche Aufsichts- und Verwaltungsräte nur deshalb, weil drei Viertel von den Arbeitnehmervertretungen entsandt würden. „Chancengerechtigkeit spiegelt sich vor allem im Anteil der Frauen in Führungspositionen wider. Ausländische Beispiele - besonders das Vorbild Skandinavien - zeigen, dass sich verbindliche, gesetzliche Regeln als wirksam erweisen, um die Präsenz der Frauen in den Chefetagen zu erhöhen“, so Köllner.
„Wir brauchen daher nicht nur Entgeltgleichheit, einen flächendeckenden Mindestlohn, bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern auch ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und eine Quotenregelung von 40 Prozent für Aufsichtsräte“, fordert SPD-Vorsitzender Detlev Blitz.

 

Homepage SPD Odenwald

Suchen

Downloads

1. SPD Hallenfl

110 Jahre SPD

Blinklicht 2016

Blinklicht 2017

Fraktion

Presse

Mitglied werden

Mitglied werden

Aktuelle-Artikel

Besucher

Besucher:540884
Heute:58
Online:1

Infos und News

17.01.2018 18:35 Kürzung der US-Hilfsmittel für Palästina verschärft die Situation im Nahen Osten
Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Ankündigung der USA, rund die Hälfte ihrer Zahlung an das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) einzufrieren. „Die amerikanische Regierung hat heute angekündigt, rund die Hälfte ihrer Zahlungen in Höhe von 65 Millionen Dollar an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einzufrieren und lediglich 60 Millionen Euro

16.01.2018 18:33 Grundsteuer – Wegfall gefährdet kommunale Daseinsvorsorge
Die heutige Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat einmal mehr gezeigt, dass die Grundsteuer reformiert werden muss. Die Politik ist zum Handeln aufgefordert. Mit dem Reformvorschlag des Bundesrates liegt ein gangbares Modell auf dem Tisch. „Die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat uns in der Ansicht bestärkt, dass wir um eine Reform der Grundsteuer nicht umhinkommen.

16.01.2018 18:32 Das Sondierungspapier trägt die Handschrift der SPD
Christine Lambrecht, Fraktionsvizin für Finanzen und Haushalt, erklärt, warum sie für ein Ja zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirbt. Hauptgrund: die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen dank SPD. „Finanzielle Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen – das haben wir im Wahlkampf versprochen, und das haben wir in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch durchgesetzt. Eine breite Mehrheit wird nach

16.01.2018 18:30 Andrea Nahles: „Wir sollten aufhören, das Ergebnis schlechtzureden“
Interview mit Andrea Nahles mit der Passauer Neuen Presse Die SPD-Fraktionsvorsitzende erklärt, warum die SPD in den Sondierungsgesprächen 80 Prozent ihrer Forderungen erreicht hat. Dieser Erfolg gelte insbesondere für Rente, Pflege, Arbeit und Bildung. Das gesamte Interview finden Sie auf spdfraktion.de

15.01.2018 18:36 Die Sondierung
Die SPD hat in den Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU hart verhandelt – im Interesse der Menschen im Land. Unser Anspruch ist, dass eine neue Bundesregierung den sozialen Zusammenhalt in unserem Land stärkt, dass sie Motor einer neuen Europapolitik wird, und dass sie unser Land dort erneuert, wo es nicht modern ist. Nicht alles, was

Ein Service von info.websozis.de