SPD Odenwald unterstützt Initiative zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes

Veröffentlicht am 21.04.2020 in Landkreis

Bild: Dieter Schütz / www.pixelio.de

In seiner gestrigen Video-/Telefonkonferenz hat der Vorstand der Odenwälder Sozialdemokraten über die Auswirkungen der Coronakrise auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer diskutiert. Landrat Matiaske und Erster Kreisbeigeordneter Oliver Grobeis führten mit umfangreichen Informationen zur Pandemielage im Odenwaldkreis ein und beschrieben die Vielzahl von Aufgaben, die derzeit zu bewältigen sind. 

Vorsitzender Rüdiger Holschuh dankte den Beiden für die große Transparenz und den hohen Einsatz in der schwierigen Lage. Es wurde durch die Beiträge in der Zusammenkunft deutlich, wie auch die Odenwälderinnen und Odenwälder unter den Einkommensverlusten leiden. Eine Vielzahl von Fallbeispielen aus dem gesamten Odenwald wurde von den Genossinnen und Genossen zusammengetragen. Diese untermauern gerade auch das Ansinnen der Bundes-SPD auf mehr Unterstützung der Arbeitnehmer.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat am Wochenende für eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes plädiert. Auch die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag hat die Forderung nach einem höheren Kurzarbeitergeld bereits gestellt. Diese Initiativen unterstützt die SPD im Odenwald ausdrücklich.

"Wir halten es für absolut richtig und notwendig, dass Bundesarbeitsminister Heil für eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes kämpft. Wir unterstützen dieses Ansinnen voll und ganz. Wenn sich Arbeitgeberverbände, unterstützt vom Wirtschaftsflügel der Union, immer noch weigern, ihren Beitrag zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent beziehungsweise 87 Prozent für Beschäftigte mit Kindern zu leisten, dann muss dies durch Erhöhung der staatlichen Zuschüsse geschehen, soweit dies nicht durch tarifvertragliche Regelungen gewährleistet ist", so der Vorsitzende Rüdiger Holschuh bei der Sitzung.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Raoul Giebenhain meinte dazu: "Kurzarbeit betrifft nicht nur Geringverdiener, sondern bedeutet auch für Facharbeiter einen erheblichen finanziellen Einbruch, weil auch diese ihre Mieten und Rechnungen bezahlen müssen.
Gleichzeitig muss der Aspekt berücksichtigt werden, dass weniger Lohn weniger Kaufkraft bedeutet. Jeder weiß, dass die normale Arbeitnehmerschaft ihr Geld nicht in die Schweiz bringt, sondern in erster Linie in den lebensnotwendigen Konsum steckt. Es kann also auch nur im Interesse der Wirtschaft sein, wenn gerade in Krisenzeiten die Konjunktur durch Konsum gestärkt wird und nicht geschwächt".
Die Odenwälder SPD fordert deshalb alle gesellschaftlichen Kräfte auf, einer Erhöhung des Kurzarbeitergeldes zuzustimmen. Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bräuchten das Geld dringend.

 

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