Frank Matiaske stellt sich in einer Pressekonferenz vor

Veröffentlicht am 09.10.2014 in Landkreis

Pressestatement von Frank Matiaske    Erbach, 9.10.2014

Für mich persönlich ist diese Nominierung ein großer Vertrauensbeweis. Ich danke hierfür dem Vorsitzenden Oliver Grobeis, dem SPD Unterbezirksvorstand und der Kreistagsfraktion. Ich bin zuversichtlich, dass mir die Parteibasis auf dem Nominierungsparteitag ebenfalls dieses Vertrauen entgegenbringen wird.

Der Odenwaldkreis ist meine Heimat. Über viele Jahrzehnte und Jahrhunderte haben hier Menschen großartiges geleistet, obwohl es die Ballungsräume schon damals gab.

 

Landrat Horst Schnur wollte unseren Kreis mit der ganzen Welt verbinden. Er hatte die Vision einer Datenautobahn und heute gehören wir mit zu den am besten mit Internet versorgten Gegenden Deutschlands.

Er war es, der die Erfolgsgeschichte der Odenwaldbahn vor Augen hatte, als sie von vielen schon aufgegeben wurde.

All diese Visionen haben gezeigt, dass man mit Kreativität und Willenskraft im Odenwaldkreis vieles erreichen kann. Sie zeigen, dass wir in der Lage sind, hier selbst etwas zu schaffen. Diese Visionen brauchen wir. Für diese Visionen stehe ich.

Wir müssen wieder beginnen, weiter zu denken, anstatt uns darauf auszuruhen, was in der Vergangenheit angestoßen wurde.

All diese Dinge werden uns aber nur gelingen, wenn wir sie selbst in die Hand nehmen. Wir wissen, dass es Bestrebungen der Bergsträßer CDU gibt, auf eine Fusion zwischen dem Landkreis Bergstrasse und dem Odenwaldkreis hinzuwirken. DAZU SAGE ICH KLAR UND ENTSCHIEDEN NEIN. Wenn wir von Heppenheim mitregiert werden, dann wird definitiv keiner sich um unsere Probleme, um unsere Sorgen und Nöte kümmern.

Eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre wird der Demografische Wandel sein. Im Kreis werden nach allen Prognosen viel weniger Menschen leben als heute. Diejenigen, die hier leben, werden im Durchschnitt älter sein. Das ist eine Herausforderung, vor der man die Augen nicht verschließen kann. Ich will sie gestalten!

Unsere zentrale Aufgabe heißt deshalb, mehr Leben in den Kreis zu bringen. Dazu genügt es nicht, ein paar bunte Flyer zu produzieren. In den schönen Odenwald kommen Menschen nur, wenn wir allen Generationen etwas bieten. Wir dürfen nicht nur eine Zukunft versprechen, sondern wir müssen den Menschen eine lebenswerte Gegenwart ermöglichen.

Eine Gegenwart, in der es gute, wohnortnahe Arbeitsplätze und ausreichend gute Betreuungsmöglichkeiten für junge Familien gibt; eine Gegenwart, in der wir sicherstellen, dass man im eigenen Haus alt werden kann, auch wenn die Kinder die Pflege nicht übernehmen können; eine Gegenwart, in der wir alles dafür tun, dass wir Schulstandorte in hoher Qualität erhalten; eine Gegenwart der guten Restaurants und des Gesundheitstourismus; eine Gegenwart, in der auch junge Menschen ihre Freizeit in ihrem eigenen Sinn gestalten können

Wir brauchen wieder ein Miteinander im Kreis, bei dem an einem Strang gezogen statt sich gezankt wird.

DAFÜR STEHE ICH. Alles andere  führt zu nichts. Wagen wir den Neuanfang!

Dafür müssen wir aber auch lernen zuzuhören.

Ich will eine Kultur der Offenheit, des kollegialen Miteinanders und der Kreativität im Landratsamt. Ich baue auf eine fundierte Verwaltungsausbildung und –erfahrung. Ich baue aber auch auf die sozialen Kompetenzen, die das A und O einer modernen Führungskraft sind  In einer Verwaltung, die ich führe, werden Ideen und Eigeninitiative gelobt und gefördert  Dazu muss man klare Ziele definieren.

Mein Ziel heißt: „Der Odenwaldkreis nimmt die Herausforderung des Demografischen Wandels auf!  Mehr Zuzug und maximale Lebensqualität für alle Generationen!“.

Ich will der Kandidat der SPD sein,  ich will aber auch der Landrat aller Bürgerinnen und Bürger sein. So habe ich es als Bürgermeister immer gehandhabt, so werde ich es auch in Zukunft tun.

 

 

 

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