Andrea Ypsilanti beruft Reinhard Kahl und Norbert Schmitt in ihr Zukunftsteam

Veröffentlicht am 01.11.2007 in Landespolitik

Die beiden neuen Mitglieder des Zukunftsteams - Reinhard Kahl (li.) und Norbert Schmitt (re.) zusammen mit A. Ypsilanti

Anlässlich der Vorstellung der Haushaltsanträge der SPD-Landtagsfraktion für den Landeshaushalt 2008 hat die hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zwei weitere Mitglieder ihres Zukunftsteams vorgestellt. Nach einem Wahlsieg soll der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Reinhard Kahl, die Verantwortung für die Finanzen des Landes übernehmen und der Generalsekretär der Hessen-SPD, Norbert Schmitt, die Koordination der Regierungspolitik in der Staatskanzlei und im Bundesrat.

„Reinhard Kahl bringt als langjähriger finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in jeder Hinsicht die Qualifikation für dieses Schlüsselressort mit. In seiner langjährigen Abgeordnetentätigkeit hat er intensiv die Bildungspolitik begleitet und ist als Parlamentarischer Geschäftsführer mit dem gesamten Themenspektrum der Landespolitik bestens vertraut. Er verfügt also über die Erfahrung und das Wissen, um mit den Mitteln der Finanzpolitik Zukunft aktiv politisch zu gestalten“, sagte Ypsilanti am Mittwoch in Wiesbaden. Als erster Nordhesse in ihrem Zukunftsteam vertrete Kahl zudem die Interessen seiner Heimat. Kahl genieße hohes Ansehen sowohl in der Finanzverwaltung als auch in der Finanzwirtschaft. So sei bei den hessischen Sparkassen sein entschiedener Einsatz für den Bestand des öffentlich-rechtlichen Kreditwesens mit viel Beifall aufgenommen worden. „Reinhard Kahl ist das Gegenstück zu Karlheinz Weimar. Er ist solide statt windig. Er will das Vermögen des Landes bewahren, nicht verscherbeln. Er will politisch gestalten, ohne willfährig nach Kassenlage die Schleusen zu öffnen oder zu schließen“, sagte Ypsilanti.

Mit Norbert Schmitt verbinde sie ein enges Vertrauensverhältnis, das ihn für die Schaltstelle in der Staatskanzlei prädestiniere. „Wir wollen unsere bewährte Arbeitsteilung auch künftig so fortsetzen.“ Als SPD-Generalsekretär trage Schmitt die organisatorische Gesamtverantwortung für den Wahlkampf und sei damit buchstäblich die „rechte Hand“ der Parteivorsitzenden. Das Regierungsprogramm der SPD sei maßgeblich unter seiner Federführung entstanden. „Und deshalb ist Norbert Schmitt der richtige, wenn es darum gehen wird, dieses Regierungsprogramm strategisch zu verwirklichen“, sagte Ypsilanti. Nach einem Regierungswechsel komme auch der Vertretung Hessens im Bund eine wichtige Rolle zu. „Wir wollen auf Bundesebene gehört werden, denn mit unserer Politik wollen wir Maßstäbe setzen. Von Roland Koch konnte man im Bundesrat bestenfalls nichts erwarten, im Normalfall ansonsten Blockade, so wie jüngst bei dem schnell gescheiterten Versuch, den Postmindestlohn aufzuhalten. Wir wollen den Bundesrat als Rahmen nutzen, um eine fortschrittliche Politik voranzubringen. Auch dafür ist Norbert Schmitt der richtige.“

 

Homepage SPD Odenwald

Suchen

Downloads

110 Jahre SPD

Blinklicht 2016

Blinklicht 2017

Fraktion

Presse

Aktuelle-Artikel

Besucher

Besucher:540884
Heute:23
Online:1

Infos und News

18.07.2018 19:54 Die Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beginnt ihre Arbeit
Heute hat das Bundeskabinett die Einsetzung einer Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beschlossen. Die Kommission soll aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunalen Spitzenverbände bestehen. „Wir haben uns bei den Koalitionsverhandlungen erfolgreich für die Einrichtung einer Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ eingesetzt. Unterteilt wird die jetzt beschlossene Kommission in sechs verschiedene Unterarbeitsgruppen, die jeweils selbständig über

18.07.2018 19:52 Künstliche Intelligenz für alle
Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine Strategie „Künstliche Intelligenz“ (KI) beschlossen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird die parlamentarische Debatte bis zur Vorstellung der endgültigen Strategie vorantreiben und aktiv auf die neuen Chancen im Bildungs- und Forschungsbereich eingehen. „Wir unterstützen die im neuen Eckpunktepapier angedachte Stärkung der KI-Forschung in Deutschland und Europa. Als zentrale Technologie der Digitalisierung

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

10.07.2018 15:59 SPD- Ostbeauftragter Dulig fordert Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Treuhand
Martin Dulig, SPD-Ostbeauftragter, fordert zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand die Einsetzung einer Wahrheitskommission, um damit die gesamtdeutsche Debatte über die Nachwendezeit voranzubringen: „Ich bin sicher, wenn wir im Osten in die Zukunft wollen, müssen wir erst einmal hinter uns die Geschichte aufräumen. Eine Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand muss dazu ein zentrales

07.07.2018 09:17 Etappensieg für die Freiheit des Internets
Chance auf Korrektur der umstrittenen Urheberrechtsreform Eine knappe Mehrheit der Europaparlamentarier hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, die umstrittene Urheberrechtsreform zunächst gestoppt. Die Trilog-Verhandlungen über die neuen Vereinbarungen werden vorerst nicht starten. Kontrovers sind insbesondere die neuen Bestimmungen zu sogenannten Uploadfiltern. „Uploadfilter gefährden die Meinungsfreiheit. Algorithmen sind nicht in der Lage, eine Urheberrechtsverletzung von einer

Ein Service von info.websozis.de