Die SPD stellt ihren Kandidaten für die Landratswahl 2015 vor

Veröffentlicht am 09.10.2014 in Landkreis

Sehr geehrte Pressevertreter,

gestern (8.10.) habe ich hier in der Geschäftsstelle den Odenwälder SPD-Vorstand und die Kreistagsfraktion mit Günter Verst als Fraktionsvorsitzendem eingeladen. Thema der Sitzung war die Kandidatenfindung für die Landratswahl im März 2015.

Ich habe mir als Parteivorsitzender in den letzten Monaten Gedanken über die Lage im Odenwaldkreis gemacht. Im Mittelpunkt meiner Überlegungen standen die Weiterentwicklung des Landkreises und die Möglichkeit, den Odenwald wieder in ein ruhiges, zielgerichtetes Fahrwasser zu steuern. Dabei spielte natürlich eine Rolle, dass die Partei mich bei meiner Wahl zum Parteivorsitzenden im Juli 2014 aufgefordert hat, für das Amt des Landrats zu kandidieren.

Ich habe allerdings Landrat Kübler und der ÜWG bereits vor Jahren in einer damals noch bestehenden Koalition mein Wort gegeben, aus dem Amt des Ersten Kreisbeigeordneten nicht gegen ihn zu kandidieren.

Damit befand ich mich in den letzten Wochen und Monaten natürlich in einem persönlichen Gewissenskonflikt: auf der einen Seite hat meine Partei große Erwartungen in mich gesetzt, auf der anderen Seite bin ich aber jemand, der zu seinem Wort steht. In dieser schwierigen Entscheidung, die ich mir nicht leicht gemacht habe, musste ich zu guter Letzt aber meinem Bauchgefühl folgen. Zumal ich wusste, dass wir innerhalb unserer Partei auch andere geeignete Kandidaten haben.

Mein Wort steht, auch wenn die Koalition von der ÜWG inzwischen aufgekündigt wurde. Nachdem ich vor Monaten angekündigt habe, dass die SPD als stärkste Kreistagsfraktion einen Kandidat oder eine Kandidatin stellen wird, habe ich immer betont, dass die Mitglieder der SPD im Rahmen eines Nominierungsparteitags einen Kandidaten küren werden.

Mir persönlich war es wichtig, dass der Kandidat mit Verwaltungs- und Führungskompetenz und vor allem mit Ideen für die Zukunftsentwicklung des Odenwaldkreises ausgestattet ist. Außerdem muss er in einem Alter sein, diese Ideen auch in den kommenden Jahren umsetzen zu können.

Mit Frank Matiaske habe ich meiner Partei deshalb meinen absoluten Wunschkandidaten vorschlagen.  Als amtierender Breuberger Bürgermeister in seiner zweiten Amtsperiode hat Frank Matiaske mit seinen 48 Jahren einen beeindruckenden beruflichen Werdegang vorzuweisen. Er ist Diplom-Verwaltungswirt und hat einen Masterabschluss in öffentlichem Management, hinzu kommt eine Ausbildung als Unternehmenscoach und Mediator. Außerdem war Frank Matiaske von 2001 bis 2008 bis zu seinem Amtsantritt als Bürgermeister ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter im Odenwaldkreis und ist in den Themen Demografie und Stadt- und Regionalentwicklung aktiv.

Ich freue mich sehr, dass in einer harmonisch verlaufenen Sitzung von Parteivorstand und Kreistagsfraktion meinem Vorschlag mit überwältigender Mehrheit zugestimmt wurde.

 

 

Homepage SPD Odenwald

Suchen

Downloads

1. SPD Hallenfl

110 Jahre SPD

Blinklicht 2016

Blinklicht 2017

Fraktion

Presse

Mitglied werden

Mitglied werden

Aktuelle-Artikel

Besucher

Besucher:540884
Heute:59
Online:2

Infos und News

17.01.2018 18:35 Kürzung der US-Hilfsmittel für Palästina verschärft die Situation im Nahen Osten
Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Ankündigung der USA, rund die Hälfte ihrer Zahlung an das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) einzufrieren. „Die amerikanische Regierung hat heute angekündigt, rund die Hälfte ihrer Zahlungen in Höhe von 65 Millionen Dollar an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einzufrieren und lediglich 60 Millionen Euro

16.01.2018 18:33 Grundsteuer – Wegfall gefährdet kommunale Daseinsvorsorge
Die heutige Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat einmal mehr gezeigt, dass die Grundsteuer reformiert werden muss. Die Politik ist zum Handeln aufgefordert. Mit dem Reformvorschlag des Bundesrates liegt ein gangbares Modell auf dem Tisch. „Die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat uns in der Ansicht bestärkt, dass wir um eine Reform der Grundsteuer nicht umhinkommen.

16.01.2018 18:32 Das Sondierungspapier trägt die Handschrift der SPD
Christine Lambrecht, Fraktionsvizin für Finanzen und Haushalt, erklärt, warum sie für ein Ja zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirbt. Hauptgrund: die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen dank SPD. „Finanzielle Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen – das haben wir im Wahlkampf versprochen, und das haben wir in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch durchgesetzt. Eine breite Mehrheit wird nach

16.01.2018 18:30 Andrea Nahles: „Wir sollten aufhören, das Ergebnis schlechtzureden“
Interview mit Andrea Nahles mit der Passauer Neuen Presse Die SPD-Fraktionsvorsitzende erklärt, warum die SPD in den Sondierungsgesprächen 80 Prozent ihrer Forderungen erreicht hat. Dieser Erfolg gelte insbesondere für Rente, Pflege, Arbeit und Bildung. Das gesamte Interview finden Sie auf spdfraktion.de

15.01.2018 18:36 Die Sondierung
Die SPD hat in den Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU hart verhandelt – im Interesse der Menschen im Land. Unser Anspruch ist, dass eine neue Bundesregierung den sozialen Zusammenhalt in unserem Land stärkt, dass sie Motor einer neuen Europapolitik wird, und dass sie unser Land dort erneuert, wo es nicht modern ist. Nicht alles, was

Ein Service von info.websozis.de