Die SPD-Kreistagsfraktion informiert sich bei der InA GmbH

Veröffentlicht am 22.10.2007 in Landkreis

(ODENWALDKREIS). – Die SPD-Kreistagsfraktion im Odenwaldkreis hat sich dieser Tage über die Arbeit der InA GmbH informiert. Die InA GmbH wurde als gemeinnützige Gesellschaft und Tochtergesellschaft der BAW Odenwaldkreis GmbH zum 1. Oktober 2006 gegründet. Die BAW selbst ist eine hundertprozentige Einrichtung des Odenwaldkreises. Geschäftsführer von beiden Unternehmen ist Jürgen Goisser.

Zweck der Gesellschaft ist zur Zeit ausschließlich die Arbeitnehmerüberlassung in der Entgeltvariante von Menschen, die im Bezug von SGB II waren oder noch sind. Die InA GmbH hat inzwischen 17 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze unter tariflichen Rahmenbedingungen schaffen können. Die Verleihquote liegt derzeit bei 95 Prozent. Im Rahmen einer Beschäftigung bei der InA GmbH werden den Beschäftigten ganz neue Perspektiven aufgezeigt. Alleine die Bewerbung aus einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis stellt eine wesentlich besser Ausgangsposition dar. Die InA GmbH verleiht ihre Mitarbeit an Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleitungsbetriebe. Die Sozialdemokraten regten gegenüber den Odenwälder Betriebe an, sich über die Angebote bei der InA GmbH zu informieren und die günstigen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Bei Interesse ist dort Ansprechpartner Jürgen Schmellenkamp unter der Telefon-Nr. 06061/706981.

Die Initiative zur Gründung der InA GmbH kam aus der Hauptabteilung „Arbeit und Soziale Sicherung“ beim Odenwaldkreis und dem zuständigen Kreisbeigeordneten Michael Vetter, die das Projekt nach wie vor begleiten. Die SPD-Kreistagsfraktion setzt sich dafür ein, dass die Arbeitnehmerüberlassung in der Entgeltvariante für Menschen im Bezug von SGB II auch im Jahr 2008 fortgesetzt und weiterentwickelt wird.

Durch die Sozialdemokraten wurden nochmals heftig kritisiert, dass die Kürzungen der Eingliederungsmittel für Arbeit im Jahr 2007 unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass der Odenwaldkreis als Optionskommune eine gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt vorweisen kann. So waren die Sozialdemokraten erfreut, dass sich die Arbeitslosenquote im Odenwaldkreis sich in den letzten zwölf Monaten von 7,7 auf 6,2 Prozent reduziert hat. Dennoch konnte unter großen Anstrengungen erreicht werden, dass die Platzzahl bei den verschiedensten Maßnahmen für Menschen im Bezug von SGB II von den Kürzungen nicht betroffen waren.

 

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