Der Odenwald macht sich auf den Weg – MdB Zimmermann und MdL Holschuh diskutieren mit SPD-Parteitag

Veröffentlicht am 14.10.2016 in Landkreis

Foto: Rolf Wilkes

Als "Schlüsselfaktor für gute Lebensbedingungen in unserer Region" bezeichnete der Odenwälder Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann vor allem eine gute Mobilität. "Von Hesseneck über Vielbrunn bis nach Höchst und Reichelsheim sind die Odenwälderinnen und Odenwälder darauf angewiesen, dass sie zur Arbeit und zur Schule kommen, ihre Besorgungen erledigen und ihre Freizeit gestalten können. Nur durch Mobilität können sie ihre Grundversorgung sichern", erklärte Zimmermann im Rahmen des SPD Unterbezirksparteitages am Mittwoch in Steinbach.

Unter dem Thema "Der Odenwald macht sich auf den Weg – öffentliche Daseinsvorsorge und gute Lebensverhältnisse in der ländlichen Region" diskutierten der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann und sein Landtagskollege Rüdiger Holschuh mit rund 82 Delegierten aus dem gesamten Kreisgebiet. Auch Landrat Frank Matiaske stand in der Diskussion zum Thema Rede und Antwort.
So machte Zimmermann in seinem Referat deutlich, dass das Konzept "Garantiert Mobil", das im Odenwaldkreis voraussichtlich im Frühjahr 2017 an den Start gehen soll, eine echte Chance im Hinblick auf die Mobilität für alle Odenwälderinnen und Odenwälder darstellt. Des Weiteren bezeichnete Zimmermann die Rahmenbedingungen im Odenwaldkreis als äußerst positiv: "Die Breitbandversorgung und die vergleichsweise niedrigen Grundstücks- und Mietpreise sind ein echtes Standortplus für unseren Kreis. Sie sind eigentlich für die Neuansiedlung von nachhaltigen Betrieben prädestiniert." Von alleine werde aber nichts geschehen. Vielmehr müsse man im Dreiklang Erbach, Wiesbaden und Berlin auf unsere Vorzüge aufmerksam machen, so Zimmermann weiter.
Mit dem Anschluss an die Regionalgesellschaft FrankfurtRheinMain GmbH verspricht sich der Kreis genau diese Aufmerksamkeit, ergänzte Landrat Matiaske. Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung erklärte er weiter, dass man nach Fertigstellung der Psychiatrie am Gesundheitszentrum in Erbach dem Ziel einer vollumfänglichen medizinischen Versorgung im Odenwaldkreis einen großen Schritt näher gekommen sei.
Für "neue Wege" plädierte Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh in seinem Vortrag und nannte u.a. als Beispiel das Modell der Oberzentstadt, in welchem sich die vier Kommunen im Südkreis auf einen gemeinsamen Weg aufgemacht haben. "Den Kommunen bleibt unter den jetzigen Bedingungen kaum Handlungsspielraum. Das muss dringend geändert werden. Kommunen müssen die Möglichkeit bekommen, beispielsweise über einen entsprechenden Fond Mittel abzurufen, die sie kurzfristig dazu befähigen, einzelne Projekte und Maßnahmen umzusetzen. Nur so kann Entwicklung gelingen", adressierte Holschuh vor allem Richtung Landesregierung.
So tauschte man sich im Anschluss an die Referate der Abgeordneten angeregt über Möglichkeiten und Ideen aus. Die Universität in den Odenwald zu holen, die Erstellung eines Masterplans und Freizeitangebote für Kinder waren dabei einige Schwerpunkte.
Auf Grundlage dieses Parteitages will die Odenwälder SPD jetzt weiter nach vorne blicken, wie die stellvertretende Vorsitzende Sabrina Klingenberg in ihrem Bericht des Unterbezirksvorstands erklärte. Ebenfalls positiv berichtete der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Raoul Giebenhain aus dem Kreisparlament, wo die große Koalition zur Überraschung des politischen Gegners reibungslos zusammenarbeite.
Bei den Wahlen wurden in den Bezirksbeirat Sabrina Klingenberg (Stellvertretung Raoul Giebenhain), in den Landesbeirat Oliver Grobeis und Eva Heldmann entsandt. Delegierte für die Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl 2017 sind Ralf Drexelius, Oliver Grobeis, Raoul Giebenhain, Rüdiger Holschuh, Eva Heldmann, Jutta Emig, Marion Eisele und Sabrina Klingenberg.
In ihrem Schlusswort kündigte die stellvertretende UB-Vorsitzende Eva Heldmann an, dass das diesjährige "Martingansessen" am 11.11. im Odenwald-Gasthaus "Zum Löwen" in Langenbrombach stattfindet.

 

Homepage SPD Odenwald

Suchen

Downloads

110 Jahre SPD

Blinklicht 2016

Blinklicht 2017

Fraktion

Presse

RKB 2018

Aktuelle-Artikel

Besucher

Besucher:540884
Heute:49
Online:2

Infos und News

19.04.2018 08:19 Außerordentlicher Bundesparteitag Wiesbaden
Herzlich willkommen in Wiesbaden! Am 22. April beraten wir, wie wir als SPD gemeinsam in die Zukunft gehen. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen für eine starke Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert einzubringen. Es geht um neue Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit, die wir im Dialog miteinander finden wollen. Auf dem Parteitag

12.04.2018 17:17 Interview mit Andrea Nahles in der Frankfurter Rundschau
SPD-Fraktionschefin Nahles will eine offene Debatte über die Frage, „welchen Sozialstaat eine Arbeitswelt braucht, die gut qualifizierte Menschen durch Algorithmen ersetzt.“ Ihr Anliegen: den Blick nach vorn richten, Pespektiven anbieten. Das komplette Interview mit der Frankfurter Rundschau auf spdfraktion.de

12.04.2018 08:21 WebSoziCMS: neue Version 3.6. ab sofort aktiv
Wir freuen uns, euch ab sofort das WebSoziCMS in der Version 3.6. zur Verfügung stellen zu können. Neben diversen Bugfixes und Optimierungen (viele Beschreibungen im Admin-Menü sind nicht mehr starr, sondern passen sich den Gegebenheiten bzw. Möglichkeiten des ausgewählten Layoutes an) umfasst die neue Version folgende Neuerungen: – der Editor erlaubt die Wiederherstellung noch nicht gespeicherter

12.04.2018 08:17 Die SPD muss operativ an der geplanten Kohle-Kommission beteiligt werden
Carsten Träger, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, äußert sich zur aktuellen Debatte um die Kohle-Kommission. „Die SPD muss operativ an der geplanten Kohle-Kommission beteiligt werden. Aufgaben von der Größenordnung wie der Ausstieg aus der Kohleverstromung nach dem Ausstieg aus der Kernenergie, löst man am besten im Konsens. Die SPD kann Strukturwandel, sie lässt die Kohlekumpels nicht ins Bergfreie fallen.

12.04.2018 08:15 Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Grundsteuer – Sicherung des Aufkommens hat Priorität
Erwartungsgemäß hat das Bundesverfassungsgericht die Regelungen zur Bemessung der Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, muss eine Reform nun umgehend in Angriff genommen werden. Ziel ist die Sicherung des bisherigen Grundsteueraufkommens für die Kommunen. „Das Bundesverfassungsgericht hat die Einheitsbewertung des Grundvermögens in den alten Bundesländern ab dem Stichtag 1. Januar 2002 für verfassungswidrig

Ein Service von info.websozis.de